nie werde ich den Tag vergessen, an dem Du in unser Leben getreten bist. Es war ein sonniger Tag im September und wir fuhren zur Katzenhilfe um uns einen Stubentiger anzusehen. Und da sahen wir Dich: 12 Wochen alt, total schüchtern und verängstigt hast Du uns mit Deinen großen Kulleraugen angeschaut. Als wir Dich ansprachen hast Du aber beschlossen Dich zu verstecken und so mußtest Du erst einmal hinter einem großen Ofen wieder hervorgezaubert werden. Du hast unser Herz sofort erobert, wir liebten Dich vom ersten Augenblick an. Doch bevor es nach Hause ging, sind wir noch mal eben in die Stadt gefahren und haben alles gekauft was ein Katzenherz begehrt. Vollbepackt haben wir Dich dann abgeholt und sind nach Hause gefahren. Zu Hause angekommen bist Du ganz langsam aus dem Körbchen raus und wolltest erst einmal Deinen Kratzbaum kennenlernen, dann gings ab aufs Katzenklo und ganz schnell wieder in den riesigen Katzenkorb, denn das war Dein auserwähltes Versteck.
Tagelang haben wir flach vor Deinem Korb gelegen (sah schon lustig aus: 2 Erwachsene liegen der Länge nach im Flur vor einem riesigen Katzenkorb) und haben leise mit Dir gesprochen, durften Dich am Pfötchen kraulen. Und unsere Mühe wurde belohnt. Nach 1 Woche kamst Du das erstemal auf unsere Beine zum schmusen und von da an war das Eis gebrochen, Du hast uns blind vertraut und wir gaben Dir unsere ganze Liebe.
Liebe Maus, ich möchte, daß Du weißt, wir haben keinen Tag mit Dir bereut, wir lieben Dich und vermissen Dich unendlich.
Die Geschichte Deiner 5-wöchigen Krankheit möchte ich jetzt nicht schreiben, das bricht mir immer wieder das Herz.
Aber nun bist Du seit dem 19.8.02 nicht mehr bei uns und Du fehlst uns jeden Tag. Immer noch fließen täglich die Tränen, manchmal erwische ich mich dabei, wie ich in der Wohnung mit Dir rede.
Wir sind so glücklich mit Dir fast 12 wunderbare, liebevolle Jahre erleben durften und wir werden uns ganz sicher wiedersehen meine Süße, an der Regenbogenbrücke wirst Du auf uns warten.
In tiefer Traurigkeit, aber auch in unendlicher Dankbarkeit, daß wir Dich haben durften,
Deine Marion und Dein Wolli
