Vor sieben Jahren
hab´ ich im Park dich gefunden.
Du warst
an Leib und Seele geschunden.
Zu Markus und Achim
faßtest du gleich Vertrauen.
Zu Erwachsenen nicht,
da war´n unsichtbare Mauern.
Endlich gingst du in die Falle,
es dauerte lang´.
Der Weg zum Tierarzt
war ein schwerer Gang.
Es gab keine Hoffnung mehr für dich?
Doch an all´ diese Worte
glaubte ich nicht!
Mit Homöopathie
pflegte ich dich gesund.
Dein Fell ward bald seidig
und du ganz schön rund.
Dein Mißtrauen zu Menschen
ist immer geblieben.
Doch mir warst du dankbar;
mich wolltest du lieben.
Nie hab´ ich inen treueren Kater geseh´n!
Dein rot-weißes Fell, es glänzte so schön.
Auf Schritt und Tritt folgtest du mir.
Den Namen Garfield gaben wir dir.
Ein Clown warst du;
stets zur Schandtat bereit.
Deine Krankheit war vergessen;
Du warst geheilt!?
Daß du damals schon alt warst wollt´ ich nicht seh´n,
darum konnte ich es gar nicht versteh´n,
daß du nun nach Jahren Gesundheit und Glück
in eine schlimme Krankheit fielst zurück.
Die gleichen Worte hört´ ich den Tierarzt sagen;
so wie damals, in unseren ersten Tagen.
Die Worte drangen nicht in meine Ohren,
denn ich gab dich auch diesmal nicht verloren.
Noch einmal sollte Homöopathie dich noch retten.
Ich war mir sicher: Darauf könnt´ ich wetten!
Ein paar Tage lang schien es aufwärts zu geh´n.
Du aß´t wieder tüchtig und schnurrtest so schön...
Doch dann, ich kann´s immer noch nicht fassen:
Dein Gang wurde schwankend...
Du hast uns verlassen...
Zu spät! –
Das Unglück traf uns alle schwer!
Ach, Garfield!
Wir vermissen dich so sehr...
Nie werden wir dich
und die schöne Zeit mit dir vergessen!
Gerd, Trudi, Candy, Pussy
und deine Spielgefährtin Hexe.